Kunst-Auktionshaus WENDL, Rudolstadt in Thüringen

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100. | SommerAuktion
23. bis 26. Juni 2021

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30 ereignisreiche Jahre – 100 spannende Auktionen

Vorbericht zur Sommerauktion

Dieses einmalige Jubiläum möchten wir gemeinsam mit Ihnen feiern! Erstmalig wird die Versteigerung der ca. 3.800 ausgewählten Objekte bereits am Mittwoch, dem 23. Juni 2021, beginnen.

Eingeläutet wird der 4-tägige Auktionsmarathon mit einem einzigartigen Kunst- und Kulturevent: Verwoben mit einem sinnlichen Programm des Thüringer Landestheaters Rudolstadt wird die Sonderkategorie Erotische Kunst versteigert, die mit mehr als 300 Positionen für jede Leidenschaft sorgfältig ausgesuchte Stücke bereithält. Dazu gehören Werke von Mel Ramos („Sweet Odalisque“, Limit: 2.200 Euro oder „Banana Split“, Limit: 3.300 Euro), Jim Dine („A Fancy Lady“, Limit: 1.200 Euro), Günter Blum („Sylvie mit Kette“, Limit: 460 Euro) und andere verführerische, fetischistische oder humorvolle Darstellungen. Für vollen literarischen Genuss sorgen „Die Hetärengespräche des Lukian“ (Limit: 1.500 Euro). Die erotische Plastik „Europa auf dem Stier“ der Thüringer Porzellankünstlerin Kati Zorn (*1962) verzückt mit einer exklusiven Sonderbemalung von 100 Blüten anlässlich der 100. Auktion (Limit: 1.500 Euro) – ein echtes Unikat.

Verfolgt werden kann diese Event-Auktion rund um das Thema Leidenschaft & Liebe online via Live-Stream. Wir wissen jetzt schon:

Der Sommer wird heiß!

Für stilvolles Flair sorgen extravagante Objekte des Staatlichen Bauhauses, wie die einzigartige Rattan-Gartenliege (Limit: 390 Euro) oder Armlehnstühle (Originalzustand mit originalem Polster, Limit: 2.400 Euro oder restauriert, Limit: 460 Euro) des bedeutenden Möbelkünstlers Erich Dieckmann (1896 – 1944), der vor genau 100 Jahren seine Ausbildung am Bauhaus Weimar begann. Am Bauhaus Dessau studierte unter Wassily Kandinsky (1866 – 1944) Adolf-Georg Benno Cohrs (1908 – 1994), dessen Designer-Collier mit gravierter Rückseite „Josefa Cohrs-Quante“ als Unikat mit einem Startpreis von 3.600 Euro in die Auktion gegeben wurde. Ergänzend dazu werden originale Bauhaus-Zeitschriften (Limit: 200 Euro) oder seltene Publikationen (Limit: ab 150 Euro) angeboten.

In der Sparte Außereuropäische Kunst beeindruckt eine sehr große Porzellanvase mit Pfirsichblüten (Kangxi 1662 – 1722, Limit 2.600 Euro) und ein kunstvolles und feingliedriges Elfenbein-Schnitztheater mit musizierenden Damen in einer festlich ausgekleideten Bühnen-Schatulle (Limit: 2.800 Euro). Nur 25 Fertigungen zählt die von Max Ernst (1891 – 1976) entworfene moderne Skulptur „Roi, Reine et Fou“, deren 23. Ausformung für 12.000 Euro angeboten wird. Besonders elegant erscheint in der Kategorie Schmuck eine kunstvolle Brosche mit Brillanten, Diamanten, verschiedenen Steinen und Zuchtperlen (Limit: 5.500 Euro). Der Glaskünstler Johann Josef Mildner (1765 – 1808) fertigte und signierte den edlen Zwischengoldbecher mit Ansicht des Schlosses Gutenbrunn in Homburg (Limit: 1.800 Euro), der ebenso wie eine edle Herrenarmbanduhr „Ingenieur SL Automatic“ der IWC Schaffhausen (Limit: 1.300 Euro) der Kategorie Uhren zur Versteigerung angeboten wird.

 

Gleich zwei seltene barocke Reiseapotheken (Limit: 1.900 und 2.400 Euro) sind neben einem einmaligen Gästebuch des Sanatoriums Schwarzeck Bad Blankenburg (Limit: 500 Euro) mit Gasteintrag von Chagall in der Sparte Varia zu finden. Raritäten finden sich auch in der Kategorie Spielzeug. Museal ist das unberührte Kakelorum – ein hölzernes Murmelspiel der Biedermeierzeit (Limit: 390 Euro). Aus dem hohen Norden wird Teil eins einer hochwertigen Puppensammlung mit vielen französischen Puppen sowie Puppen der Manufakturen Kämmer & Reinhardt sowie Kestner versteigert (alle günstig limitiert und häufig alt bzw. original bekleidet). Eine seltene Künstlervase der Manufaktur Goldscheider, entworfen von Benno Geiger (1903 – 1979) (Limit: 390 Euro) und ein seltenes großes Fliesenbild Hans von Volkmann für Karlsruhe (Limit: 460 Euro) werden in der Kategorie Keramik neben Fayencen und seltenen Werra-Keramiken versteigert.

Zum gemütlichen Beisammensein in warmen Sommernächten lädt eine außergewöhnlich große Silberbowle der Münchener Manufaktur Weishaupt ein, die mit einem Limit von 2.800 Euro mit Presentoir und 11 zugehörigen Bechern versteigert wird. Ebenso einladend und voller Vorfreude auf Gesellschaften zeigt sich das Jugendstil-Speiseservice „Anemone“ der Manufaktur Nymphenburg, welches von Max Rossbach 1899 für die Pariser Kunstausstellung entworfen wurde (Limit: 2.000 Euro). Die Kategorie Porzellan ist mit fast 600 Losen wieder überaus reich bestückt. Einen Schwerpunkt bildet dabei Meissen-Porzellan aus den Anfangsjahren der Manufaktur.

 

Beeindruckende Werke aller Kunstrichtungen sind in den Kategorien Gemälde und Grafiken verzeichnet. Die klassizistische Darstellung des Christian Gottlieb Schick (1776 – 1812) zugeschriebenen „Narziss“ (Limit: 11.000 Euro) imponiert durch das mythologische Sujet, während Ercole Gigante (1815 – 1860) mit einer Ansicht von Neapel mit Promenade und Blick zum Vesuv (Limit: 4.600 Euro) für Fernweh sorgt und Paul Baums (1859 – 1932) Malerei einer Dame mit rotem Schirm die Hitze des Sommers spiegelt (Limit: 3.900 Euro). Stimmungsvoll ist ebenso Berthe Morisots (1841 – 1895) Bleistiftstudie einer Picknickszene mit drei Frauen (Limit: 1.900 Euro).

Die Sparte Möbel bietet Interieur für jeden Geschmack. Neben zahlreichen Barockmöbeln und Bauernschränken finden Sie hier ebenso ein reich intarsiertes Empire-Bett und einen Mahagoni-Schreibsekretär aus der Werkstatt des Friedrich Gottlob Hoffmann (Limit: 8.500 Euro). Besonders erfreulich ist bei dem überaus vielfältigen Angebot der 100. Auktion die Häufung von großen Einlieferungen aus privaten Sammlungen, die neben weiteren seltenen und besonderen Stücken ab Anfang Juni in unserem Druckkatalog und Onlinekatalog zu entdecken sind. Mit großer Vorfreude sehen wir der Jubiläumsauktion entgegen und freuen uns sehr, mit Ihnen das Jubiläumsjahr zelebrieren zu können!


Vorbesichtigung: ab 19. Juni
Auktion: 23. bis 26. Juni


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