Diese Frauenfigur vom Flohmarkt war Liebe auf den ersten Blick. Sie trägt die Signatur "Hans Knesl, Wien", stammt wohl aus den Dreißigerjahren und zeigt eine "ledrige" Oberfläche. Ein glücklicher Kauf?
Der geometrische Entwurf des rosafarbenen Art-déco-Services der böhmischen Porzellanmanufaktur Altrohlau überrascht mit verspielten Blümchen. Was hatte der Entwerfer Alois Fränzl damit wohl bezweckt?
Eigentlich ist Märklin durch seine Eisenbahnen bekannt, aber auch dieser um 1910 gefertigte Puppenherd stammt von der Göppinger Spielwarenfabrik - ein Stück Firmengeschichte. Und womit fing es alles an?
Ein König, eine Kugel und etwas Glück: Mit diesem Kakelorum, in den 1860er-Jahren im Grödnertal gedrechselt und geschnitzt, hatten Erwachsene wohl einigen Wett-Spaß. Die Urform von Lotto?
Dieses Geschenk zur Geburt ist einer Prinzessin würdig: Der historistische Konfektteller der Königlichen Porzellanmanufaktur Meissen besticht durch rokokohafte Fülle und die Übersetzung von Pressglas in Porzellan. Warum hat Meissen das gemacht?
Diese dekorative Vase mit Goldgrund und Kornblumendekor stammt aus dem Porzellanimperium des Wiener Händlers und Fabrikanten Ernst Wahliss. Mischen sich in ihr Jugendstil und Japonismus?
War die skandalumwitterte Ausdruckstänzerin Anita Berber das Vorbild für diese Rosenthal-Figur? In den 1920ern wurde sie von Constantin Holzer-Defanti entworfen. Wie alt ist die Figur wirklich?
Ihre späteren Ölbilder gehören stilistisch zur Berliner Sezession, doch diese Teller hatte die Malerin und Bildhauerin Margarete Hoenerbach um 1865 im historistischen Stil der Neo-Renaissance gestaltet.
Mit der Nachahmung der barocken Delfer Fayencen waren viele Thüringer Porzellanmanufakturen noch bis Anfang des 20. Jahrhunderts gerade im Export erfolgreich, auch ohne eigenen Firmenstempel ...
Diesen Hasen hatte der Mindelheimer Spielwarenhersteller Kersa, berühmt für seine Filzfiguren, in den Fünfzigerjahren mit einem "Knopf im Ohr" gemarkt. Der Versuch, die Firma Steiff zu imitieren?